Wissenswertes...

 

Mit einem Erfahrungspotential von mehr als 70 Jahren in der Entwicklung und Produktion von industrieller Temperaturmesstechnik, haben wir uns zu einem der führenden Hersteller von Temperatur- , Mess- und Regeltechnik entwickelt.

Heute produzieren wir mit mehr als 100 Mitarbeitern und einem  Produktportfolio aus mehr als 5.000 verschiedenen Temperatursensoren, am Standard Troisdorf bei Bonn, mehr als 20000 Variationsmöglichkeiten.
Mit unserer Fachkompetenz, unserem Know How und unserem Willen, erfüllen wir alle erdenklichen Temperatur - Erfassungsaufgaben aus nahe zu allen Industriezweigen.

Wir lösen täglich unzählige und hochkomplexe Aufgabenstellungen aus dem Bereich der Temperatur-, Mess- und Regeltechnik für die Kunststoff-, Pharma-, Nahrungsmittel-, der Rohstoffveredelungsindustrie, der Metallverarbeitung, dem Ofenbau, der Abfallwirtschaft, der Automobilindustrie, dem Anlagen- und Maschinenbau sowie Bau-, Glas- und Textilindustrie.

 

Im Jahre 1946 durch Heinrich Gräff, dem Großvater der heutigen geschäftsführenden Gesellschafterin Marion Hupperich als Handwerksbetrieb in Troisdorf bei Bonn gegründet, entwickelte sich das Unternehmen kontinuierlich weiter und legte zwischen den Jahren 1962 bis 1964 mit der Fertigung von Temperatursensoren das Fundament für das heutige Produktportfolio.

Auf aktuell mehr als 2500m² fertigt die Gräff GmbH, mit modernsten Fertigungsanlagen, hochwertige, präzise und nachhaltig konzipierte Temperaturmesstechnik. Unser Produktportfolio erstreckt sich heute, aufgrund kontinuierlicher Marktbeobachtung, über Temperatursensoren, Regelungstechnik,  Automatisierungstechnik, Aktoren, Elektrowärmetechnik,Isoliertechnik und Massedrucktechnik.

Als einer der ersten Hersteller am europäische Markt wurden unsere Massedrucksensoren nach aktuellen Standards Baumustergeprüft und durch den TÜV Rheinland zertifiziert.

 

Die Organisationsstruktur der Gräff GmbH wurde gezielt auf optimale  Funktionalität und kundenfreundlichen Service ausgelegt. Klar abgegrenzte Kompetenzen und flache Hierarchien ermöglichen kurze Entscheidungswege und  schnelle Reaktionen auf alle Kundenwünsche und Marktsituationen.

 

 

 

 

 

 

 

Widerstandsthermometer...

 

Platin- Widerstandsthermometer haben eine hohe Genauigkeit über einen weiten Temperaturmessbereich verteilt (von -200°C bis +850°C).

In ihrer Verarbeitung wird reines Platin gezielt verunreinigt, um die Eigenschaften des reinen Metalls zu erhalten und es gleichzeitig widerstandsfähiger gegen chemische Verunreinigungen während des Messprozesses zu machen.

Im Gegensatz zu Thermoelementen ist es nicht notwendig spezielle Leitungen zu verwenden, um den Sensor anschließen zu können.

 

Widerstandsthermometer nutzen die Eigenschaft eines elektrischen Leiters, mit der Temperatur seinen elektrischen Widerstand zu verändern.

Das Messprinzip dieser Fühler ist es, den Widerstandswert des Platin- Elements zu messen. Der am meisten verwendete Typ (Pt100) hat einen Widerstandswert von 100 Ohm bei 0°C und 138,4 Ohm bei 100°C.
Dementsprechend haben Pt25/Pt1000- Fühler einen Widerstandswert von 5 Ohm und 1000 Ohm bei 0°C.

Platin Widerstandsthermometer zählen zu den Kaltleitern. Bei einem Kaltleiter nimmt der Widerstand mit zunehmender Temperatur zu.

 

Gräff GmbH bietet eine Reihe von Platinwiderstandsthermometern an.

Angefangen bei der Toleranzklasse B (DIN EN 60751:2008).:
Diese Sensoren haben eine Genauigkeit von +/- 0,3°C bei 0°C. .

Für genauere Mesungen Toleranzklasse A (+/- 0,15°C bei 0°C)
oder 1/10 DIN Klasse B Sensoren (+/- 0,03°C bei 0°C).

Bitte beachten Sie, dass sich diese Toleranzangaben nur auf den reinen Temperatursensor beziehen und eventuelle Fehler in der Gesamtmesskette beachtet werden müssen.

Gleichungen zur Berechnung des Messwiderstandes in Abhängigkeit von der Temperatur:

Polynom 2. Grades ist für den Temperaturbereich von 0 bis 850 °C festgelegt
R(T) = R0 * ( 1 + A * T + B * T2 )

Polynom 3. Grades ist für den Temperaturbereich von -200 bis 0 °C festgelegt
R(T) = R0 * (1 + A * T + B * T2 + C * ( T - 100°C ) * T3 )

Nach der Norm DIN EN 60751 gelten folgende Koeffizienten :
A = 3,9083 * 10-3 °C-1
B = -5,775 * 10-7 °C-2
C = -4,183 * 10-12 °C-4

 

 

 

 

 

 

 

 

Thermoelemente...

 

Ein Thermopaar ist ein Leiterpaar aus unterschiedlichen Materialien, die an einem Ende verbunden und Teil einer Vorrichtung sind, die den thermoelektrischen Effekt für die Temperaturmessung nutzt.

Bei der Erwärmung eines Metalls fangen die Elektronen an, in Abhängigkeit der Temperatur, immer stärker zu wandern. Dabei entsteht eine gewisse Spannung die sich im Verhältnis zur Temperaturerhöhung mit erhöht. Bei der Verwendung zweier unterschiedlicher Metalle, bewegen sich die Elektronen in jedem Material unterschiedlich schnell vor. Dabei erhält man nun zwei unterschiedliche Spannungen. Bei der Temperaturmesstechnik wird nun einfach die Differenzspannung der beiden Materialien gemessen und im Verhältnis zur Temperatur gestellt. Dieses Verhältnis verläuft nicht genau linear und muss je nach Thermopaar unterschiedlich mathematisch berechnet werden.

Die Vergleichsstelle ist die Verbindungsstelle des Thermopaars, die bei einer bekannten
(Vergleichsstellen-) Temperatur liegt und mit der die Messtemperatur verglichen wird.

 

Die Gräff GmbH fertigt generell alle Thermoelemente aus Thermoleitung.

Thermoleitungen und Ausgleichsleitungen werden für die elektrische Verbindung zwischen den offenen Enden eines Thermopaares und der Vergleichsstelle in solchen Fällen verwendet, wo die Schenkel des Thermopaares nicht direkt mit der Vergleichsstelle verbunden sind.

Thermoleitungen werden mit Leitern hergestellt, die die gleiche Nennzusammensetzung haben, wie die des entsprechenden Thermopaares.

Ausgleichsleitungen werden aus Leitern hergestellt, die eine andere Nennzusammensetzung haben, als die des entsprechenden Thermopaares.

 

Potentialgebunden / eingeschweisst:
Eine Messstelle, die mit dem Außenmantel elektrisch verbunden ist. Dadurch ergeben sich verbesserte Eigenschaften in der Ansprechzeit des Sensors.

Potentialfrei / isoliert:
Eine Messstelle, die vom Außenmantel isoliert angeordnet ist. Eindringende Feuchtigkeit führt zur Veränderung des Isolationswiderstands und somit zur Verfälschung der Messergebnisse.
Unsere Sensoren sind daher im Allgemeinen durch eine Versiegelung hermetisch abgedichtet. Der Messeinsatz selbst ist ebenfalls abgedichtet, um ein Eindringen von Feuchtigkeit in das Sondenrohr zu vermeiden.

Messeinsätze können unbedenklich ausgetauscht werden, da sie eine geschlossene Einheit bilden.

 

 

 

 

Wissenswertes...

Gräff GmbH   Temperatur-,Mess- und Regeltechnik   Bonner Strasse 54   53842 Troisdorf

Tel. +49 2241 4907-0   Fax  +49 2241 4907-66   Email info@graeff-gmbh.com